Terrassenüberdachung aus Holz

Oftmals erscheint einem das Hausinnere zu klein und der Wunsch nach einem zusätzlichen Raum wächst. Hierbei kann die Terrasse weiter helfen, denn mit einer Überdachung selbiger wird sozusagen ein zusätzlicher Raum direkt am Haus geschaffen.
Damit kann ein geschützter Platz für die Freizeit geschaffen werden, auch wenn drei Seiten noch offen sind, so kann man selbst bei Regen noch an der frischen Luft sein.

Foto einer Terrassenüberdachung
  • Verschiedene Holzarten für die Terrassenüberdachung

    Terrassenüberdachung aus Holz (Foto: Fotolia.de - CraterValley Photo © wooden arbor)
    Sogar im Sommer bei einer übermäßigen Sonnenstrahlung kann dank der Terrassenüberdachung die Terrasse ein gern gewählter Ort sein. Als Material für das Terrassendach erfreut sich seit jeher Holz einer großen Beliebtheit, da es eine wohnliche Atmosphäre verbreitet.

    Die meist gewählten Holzarten für das Terrassendach sind Lärche, Douglasie und Fichte, die in Form von hochwertigem Leimholz verwendet werden. Der Grund hierfür ist ihre Langlebigkeit, denn schließlich soll die Überdachung für die Terrasse nicht nach wenigen Jahren schon wieder erneuert werden müssen.

    Aus getrocknetem Holz, das eine Holzfeuchte von ungefähr elf Prozent aufweist, wird das Leimholz hergestellt. Für eine gute Qualität wird das Leimholz in mehreren Schichten verleimt aufgebaut, so dass es eine lange Lebensdauer hat. Durch diese Herstellungsart treten Schwindungen und Rissbildungen in einem deutlich geringeren Maße auf, als dies der Fall bei Bauholz ist.

    Die Kosten für eine Terrassenüberdachung aus Holz richten sich zum einen nach der Größe der zu überdachenden Fläche und zum anderen nach der ausgewählten Holzart. Ebenfalls muss eine Dachentwässerung mit einkalkuliert werden, damit das Regenwasser nicht unkontrolliert abläuft. Das Regenwasser kann aufgefangen und als Gießwasser für den Garten genutzt werden.

    Vorschriften des Bauamtes für die Terrassenüberdachung

    Auch für die Terrassenüberdachung aus Holz sollte man die Vorschriften des Bauamtes nicht außer Acht lassen. Hierfür sollte man zur Behörde Kontakt aufnehmen und sich erkundigen, was alles beachtet werden muss, nur so kann man größeren Ärger vermeiden, der sich ansonsten nach dem Bau vom Terrassendach einstellen kann.

    Bei einer bestimmten Größe der Terrasse wird vielerorts keine Baugenehmigung verlangt, um so die Bürokratie abzubauen. Doch hier sollte sich jeder bei seinem zuständigen Bauamt informieren, da die Regelungen regional sehr verschieden sind.