Terrassenüberdachung aus Aluminium

Einer steigenden Beliebtheit erfreut sich die Terrassenüberdachung aus Aluminium, wer sich dafür entscheidet, sollte hier jedoch auf ein hochwertiges Material achten und dabei nicht ausschließlich auf den Preis sehen. In diversen Baumärkten gibt es auch Terrassenüberdachungen als Bausätze, die man selbst aufbauen kann, sofern man über einige handwerkliche Fähigkeiten verfügt.

Foto einer Terrassenüberdachung
  • Die Vor- und Nachteile der Terrassenüberdachung aus Aluminium

    Terrassenüberdachung aus Aluminium (Foto: Fotolia.de - einfamilienhaus © M.Rosenwirth)
    Wie bei jedem Material für die Terrassenüberdachung, so gibt es genauso bei Aluminium einige Vor- und Nachteile, die nicht unerwähnt bleiben sollen. Als einer der größten Vorteile bei diesem Material ist natürlich die Wartung zu nennen, denn hier muss man nicht mehr in regelmäßigen Abständen eine Schutzschicht auftragen, wie es bei anderen Materialien, zum Beispiel bei Holz, der Fall ist.

    Des Weiteren ist Aluminium gegen jedes Wetter äußerst resistent. Auch mit seiner Leichtigkeit kann dieses Material punkten. Außerdem lässt es sich sehr gut mit Glas kombinieren.

    Aber auch die Nachteile sollen hier nicht verschwiegen werden. Aluminium verformt sich sehr schnell, so dass es nicht mehr wirklich schön anzusehen ist. Ebenfalls ist dieses Material nicht jedermanns Geschmack, da es eher kühl wirkt und nicht die heimelige Atmosphäre bieten kann, wie Holz. Nicht zu vergessen ist der Aufbau, der am besten von einem Fachmann vorgenommen wird.

    Genauso sind die Kosten nicht außer Acht zu lassen, die bei der Entscheidung für oder gegen eine Terrassenüberdachung aus Aluminium zum Tragen kommen. Ein solches Terrassendach kann inklusive der Montage von einem Profi zwischen 4.000 bis 6.000 Euro kosten. Zwar ist der Selbstaufbau preisgünstiger, doch muss man über das nötige Know-how verfügen.

    Die rechtliche Seite der Terrassenüberdachung

    Beim zuständigen Bauamt sollte man sich bereits im Vorfeld erkundigen, ob eine Baugenehmigung benötigt wird, da hier die Vorschriften von Gemeinde zu Gemeinde sehr unterschiedlich sein können. Ist eine Baugenehmigung erforderlich, so muss die vollständige Bauplanung des Daches und ein professionelles Konzept vorgelegt werden.

    Weiterhin muss ein besonderes Augenmerk auf die unmittelbare Nachbarschaft gerichtet werden, denn ist das Dach nah am Nachbargrundstück gebaut oder kann der Nachbar auf die Terrasse blicken, so muss dessen Einverständnis für die Terrassenüberdachung eingeholt werden.