Stegplatten für Terrassenüberdachung

Stegplatten sind ideal für eine Terrassenüberdachung. Sie sind lichtdurchlässig und leicht. Man unterscheidet Polycarbonat und Acryl/Plexiglas Stegplatten. Am beliebtesten sind Doppelstegplatten mit einer Dicke von 16 mm. Sie sind meist 980 mm breit und zwischen 1000 und 6000 mm lang. Wichtig ist eine hohe Lichtdurchlässigkeit. Über 90 Prozent sollten es schon sein, sonst wird es innen in dem angrenzenden Raum ziemlich dunkel.

Foto einer Terrassenüberdachung
  • Vor- und Nachteile von Stegplatten

    Stegplatten für Terrassenüberdachung
    (Foto: Fotolia.de - Hängematte © Jumain)
    Acrylglas ist ausgesprochen licht- und witterungsbeständig. Die Stegplatten weisen eine hohe Biegesteifigkeit auf. Das ermöglicht eine hohe Spannweite und eine filigrane Unterkonstruktion. Die Stegplatten bleiben frei von Vergilbungen und werden nicht spröde. Platten aus Polycarbonat sind bruch- und schlagfest und haben eine Oberfläche, die langjährige Witterungsbeständigkeit sowie Hagelfestigkeit garantiert. Die Stegplatten aus Polycarbonat sind extrem robust und ziemlich leicht und deshalb gut zu verarbeiten und sehr haltbar. Herausragend sind die Wärmedämmeigenschaften dieser Platten. Das ist ideal, wenn man vorhat, später die Terrasse als Wintergarten umzugestalten. Das Dach kann dann gleich verwendet werden.

    Wichtig ist, beim Kauf darauf zu achten, dass die Stegplatten UV-beständig und hagelschlagfest sind. Viele Händler geben lange Garantien. 10 Jahre sollte die Garantie mindestens betragen. Einige bieten für bestimmte Stegplatten auch bis zu 30 Jahre Garantie.

    Typisch für Stegplatten sind Knackgeräusche bei Temperaturschwankungen. Auch kann es durch die unterschiedlichen Temperaturen zu Dichtungsproblemen kommen. Einige Stegplatten sind empfindlich und zeigen schnell Kratzspuren. Die Platten laden sich außerdem manchmal elektrostatisch auf, was ein Nachteil ist. Viele Hohlkammerplatten sind nicht dampfdiffusionsdicht, deshalb kann sich in den Kammern Feuchtigkeit bilden. Diese kondensiert und durch die daraus entstehende Algenbildung kann es zu einer Vergrünung kommen. Manchmal macht es Sinn, sich über Alternativen zu informieren, aber im allgemeinen sind Stegplatten keine schlechte Lösung für eine Terrassenüberdachung. Sie sind auch preiswerter, als ein Terrassendach aus Glas. Das ist für viele Hausbesitzer ja auch wichtig.