Sonnenschutz für Terrassenüberdachung

Wenn man eine Terrassenüberdachung mit durchsichtigem Dach wählt, ist es oft notwendig, dazu noch eine Dachbeschattung anzubringen. Gerade unter einem Glasdach kann es bei starker Sonneneinstrahlung unerträglich heiß werden. Es gibt recht unterschiedliche Möglichkeiten, das Terrassendach zu beschatten. Man kann die Beschattung über oder unter dem Glasdach anbringen, je nach Wunsch und Modell. Eine Beschattung für das Terrassendach ist meist auch nachträglich noch einbaubar.

Foto einer Terrassenüberdachung
  • Sonnensegel

    Sonnenschutz für Terrassenüberdachung (Foto: Fotolia.de - outdoor living © Chedges)
    Viele Fachleute empfehlen einen Sonnenschutz über dem Terrassendach, damit die Hitze im Sommer gar nicht erst unter das Dach gelangen kann. In der Regel sind die Beschattungen außen aber deutlich teurer.

    Ideal sind bewegliche Sonnensegel in Seilspanntechnik unter der Überdachung. Die Seile werden parallel gespannt. Das Segel, aus Stoff oder Markisenmaterial, wird durch einen Seilzug oder aber auch manuell bewegt. Zur Befestigung dienen die Hauswand oder die Pfosten der Terrassenüberdachung. Dieser Sonnenschutz wird auch oft für Wintergärten genutzt. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, diese Beschattung anzubringen, je nach Größe und Bauart des Terrassendaches.

    Markise

    Eine Markise kann ebenfalls zur Beschattung dienen. Wichtig ist, dass sie seitlich in einer Rollladenführung gehalten wird, damit sie nicht verrutscht. Die Markise nutzt man nur bei Sonnenschein, ansonsten kann sie in ihrer Kassettenbox bleiben. Günstig ist ein Wind- und Regenwächter dazu, der die Markise zurückfährt, wenn es zu stürmen und zu regnen beginnt. Markisen sind in der Regel recht teuer. Sonnensegel sind da die preiswertere Variante.

    Vergleich der Möglichkeiten

    Am günstigsten ist, die Beschattung gleich beim Bau der Terrassenüberdachung mit zu berücksichtigen. Ein späterer Einbau kostet meist mehr, als wenn man es gleich macht. Oft ist es aber so, dass man gar nicht damit rechnet, dass sich die Terrasse unter dem Dach so aufheizen kann. Wer seine Terrasse nach Süden liegen hat, der kommt kaum ohne eine Beschattung des Terrassendaches aus. Bei der Kalkulation sollte man diesen Punkt gleich mit einrechnen.