Bauanleitung für eine Terrassenüberdachung

Ein Terrassendach wird vor allem praktischen Zwecken gerecht, denn dadurch kann man im Sommer Schatten schaffen und kann die Terrasse auch für die übrige Jahreszeit nutzbar machen.

Es gibt zahlreiche fertige Terrassenüberdachungen, die man sich von entsprechenden Fachfirmen aufbauen lassen kann. Damit verbunden sind allerdings sehr hohe Kosten, die sich vermeiden lassen, indem man z.B. einen Bausatz für eine Terrassenüberdachung kauft und sich selbst an die Montage macht.

Foto einer Terrassenüberdachung
  • Selbstbau einer Terrassenüberdachung - die ersten Schritte

    Bauanleitung für eine Terrassenüberdachung (Foto: Fotolia.de - Building a patio © Kati Molin)
    Damit können mehrere Hundert bis Tausend Euro eingespart und an anderer Stelle investiert werden. Allerdings gibt es noch eine weiter Möglichkeit Kosten zu sparen: der Selbstbau.

    Hierfür ist zwar ein wenig handwerkliches Geschick erforderlich und man sollte auch über eine gute Vorstellungskraft verfügen, dennoch ist es auch für den ungeübten Heimwerker möglich, sich eine schöne, effektive und doch kostengünstige Terrassenüberdachung zu schaffen.

    Zunächst gilt es sich zu überlegen aus welchem Material die Terrassenüberdachung bestehen soll. Holz bietet sich an dieser Stelle sehr gut an, denn Holz lässt sich einfach verarbeiten, ist günstig und kann doch allen Witterungseinflüssen Stand halten.

    Im nächsten Schritt sollte man sich eine kleine Zeichnung anfertigen, aus der hervorgeht, wie groß das Terrassendach werden soll und ob ein richtiges Dach konstruiert werden soll oder ob die eigentliche Überdachung z.B. durch Kunststoffplatten oder Stoff realisiert wird.

    Entsprechend einer solchen Zeichnung lässt sich der Materialbedarf gut ermitteln, der anschließend im Baumarkt oder im Internet gekauft werden kann.

    Die Bauanleitung für Terrassenüberdachungen

    Bei einer Terrassenüberdachung aus Holz muss zunächst ein Grundgerüst erstellt werden, auf dem dann das eigentliche Dach montiert wird. Bei der Konstruktion des Grundgerüstes kann man sich vom Aussehen her an einem Carport orientieren.

    Es müssen stabile Balken in den Boden gebracht und Querbalken angebracht werden. Dabei sollten ausschließlich Edelstahlschrauben zum Einsatz kommen, da sie nicht rosten können. Seht das Grundgerüst, kann man entscheiden, ob die eigentliche Überdachung mit Kunststoffplatten oder mit Stoffbahnen erfolgen soll.

    Auch ein richtiges Dach, wie bei einem Wohnhaus ist denkbar. Entsprechend der getroffenen Wahl wird dann das Dach montiert und schon kann man die Terrasse auch bei Regen nutzen.